8 Tage Hauslager 2011

Ilauterdoerflem schönen Lautertal verbrachte die Roigheimer Albvereinsjugend vom 27. August bis 3. September eine aufregende und abwechslungsreiche Zeit beim diesjährigen Hauslager. Die Autofreie Ferienanlage „Lauterdörfle“ liegt mitten im UNESCO-Biosphärengebiet Schwäbische Alb und besteht aus 105 gemütlichen Holzhäusern von denen wir 3 für uns eingenommen hatten. Mit 2 Spielplätzen, Basketballfeld, Tischtennis, Tischkicker, Minigolf und Freilandschach wurde es nie langweilig. Für Kurzweil hat auch das abwechslungsreiche Programm gesorgt. Bei der Anreise machten wir einen Zwischenhalt in Waldenbuch, bekannt durch ein vor fast 100 Jahren gegründetes schwäbisches Familienunternehmen. Was mit Alfred und Clara Ritter im Jahr 1912 begann entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem international erfolgreichem Unternehmen. Inzwischen werden die quadratischen Schokoladentafeln in rund 90 Ländern verkauft. Natürlich erfährt man in dem Schokoladen-Museum noch viel mehr über die Geschichte des Unternehmens und über die Schokoladenherstellung und da ist es selbstverständlich, dass auch genascht werden darf.

Am Sonntag ging es nach dem Mittagessen zur Sommerrodelbahn nach Westerheim. Viel zu schnell war die Bahn zu Ende, doch auf der Fahrt hierher haben wir noch eine weitere Bahn in Donnstetten entdeckt, die haben wir dann auch noch ausprobiert und für besser befunden.

Highlight des dritten Tages im Lauterdörfle war unsere Kanutour auf der Lauter. Mit dem Bus wurden die Kanuten zur Ablegestelle gefahren. Der Fluss war teils ruhig und man konnte die beeindruckende Natur bewundern, teilweise gab es aber auch Stromschnellen und kleine Hindernisse zu überwinden. Etwas Wasser hat wohl jeder abbekommen, ein Kanu wollte eine Eskimo-Rolle zum Besten geben, leider hat es nicht ganz funktioniert, für eine Abkühlung hat es aber auf jeden Fall gesorgt.

Mit viel Vorfreude ging es am nächsten Tag nach Laichingen in den Kletterwald. Die meisten hatten sich für den „Alptraum“ entschieden. Ein Parcour über 30 Elemente in bis zu 12m Höhe. Aber auch für diejenigen, die nicht so hoch hinaus wollten oder durften gab es abwechslungsreiche Parcours. Leider war die Zeit viel zu schnell um und nach der Rückfahrt freuten wir uns auf die Steaks und Würstchen vom Grill. Klettern macht hungrig.

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Meckenbeueren in Ravensburger Spieleland. Dort angekommen zogen alle los um die Spielewelt zu erkunden. Bei dem warmen Wetter tat die eine oder andere Abkühlung zum Beispiel beim Alpin-Rafting richtig gut. Ein gute Figur machten auch die mutigen Rodeo-Reiter, die ihren Bullen erfolgreich zähmen konnten.

Was wäre das Schwobeländle ohne seine Spätzle und Nudeln? Wir haben uns in Münsingen in einer Nudelfabrik etwas umgesehen und erklärt bekommen, wie so die verschiedenen Verfahren der Nudelherstellung sind, die in dem Familienunternehmen, das 1968 von Franz Tress gegründet wurde und heute zu den führenden deutschen Premiumnudelherstellern gehört, angewendet werden. Beeindruckend waren die Mengen an Nudeln die über die Förderbänder zu den Verpackungsanlagen laufen und anschließend im Hochregallager eingelagert werden. Einen Blick auf die großen Matrizen durch die der Nudelteig gepresst wird konnten wir auch noch erhaschen, die eigentliche Nudelproduktion läuft natürlich unter strengen hygienischen Bedingungen wo Besucher keinen Zutritt haben.

gruppenfoto

Als Erinnerung an die schöne Zeit im Lauterdörfle haben wir uns ein beleuchtetes Gespensterschloss gebastelt. Dazu wurde fast den ganzen Tag gesägt, geschliffen, geklebt, gemalt, gelötet und nochmal geklebt. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und so entstanden wahre Kunstwerke.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Udo für die gute Vorbereitung der „Bausätze“ bedanken, bei Erika, die uns die ganze Woche so lecker bekocht hat, bei unseren Fahrern, die uns überall hingebracht haben, bei der Seniorenbetreuung Götz und Gabel’s Geflügelhof für die Geld- und Sachspenden und natürlich bei den Teilnehmern die maßgeblich zu dieser tollen Woche beigetragen haben. Für die Eltern haben wir während unserer Zeit im Hauslager täglich unsere Erlebnisse und Fotos gebloggt. Unser Hauslagertagebuch kann auch weiterhin angeklickt werden.

(js)

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