Familienwanderwochenende auf der Eninger Weide

Die Ortsgruppe Roigheim im Schwäbischen Albverein veranstaltete vom 3.- 5.10. ihr diesjähriges Wanderwochenende. Dank des Feiertags hatten wir drei Tage zur Verfügung und so starteten wir schon am Freitag auf die Schwäbische Alb mit Ziel Eninger Weide bei St. Johann. Die Eninger Weide wird durch große Weideflächen mit Magerrasen geprägt. Sie ist durchsetzt von Waldinseln, Feldgehölzern, Hecken und mächtigen Weidbäumen. Dieses harmonische Landschaftsbild macht sie zu einem beliebten Erholungsgebiet. Und mitten drin steht das Wanderheim „Hans-Schenk-Haus“ der Ortsgruppe Eningen.

gruppe Dass die Familien in der Ortsgruppe Roigheim an erster Stelle steht machte sich bemerkbar: die 26 Teilnehmer waren im Alter von 4 – 64 Jahren.

Gleich nach der Ankunft starteten wir zur ersten Rundwanderung. Zu den reizensten Überraschungen einer Albwanderung zählt unumstritten der Augenblick, wo der Fuß aus dem Dunkel des Waldes hinaustritt auf eines der frei vorspringenden und schroff abstürzenden Felsenhäupter des Steilrandes. Faszinierend ist auch das Farbenspiel der herbstlich bunten Wälder an den Steilhängen.

Mit einem gemütlichen Hüttenabend mit gemeinsamen Spielen klang der erste Tag aus. Auf unserem Matratzenlager war jedoch auch am späten Abend nicht an Nachtruhe zu denken und so wachten wir am Samstag fast alle etwas müde und gerädert auf.

Wanderführer Michael Hietzker hatte für diesen Tag eine ca. 16 km lange Wanderung vorbereitet. Diese führte zur Hohen Warte und weiter dem Langental entlang zu den Höllenlöcher. Am Albtrauf entlang genoss man immer wieder die herrlichen Ausblicke ins Ermstal zwischen Metzingen und Bad Urach. Auf der Albhochfläche ging’s über den Fohlenhof zum Gestüt St. Johann. Nach der Besichtigung der Stallungen wurde bei den meisten Kindern der Wunsch nach einem eigenen Pferd geweckt.

Den Abend nutzten wir noch zu Spaziergängen über die Weide zum Wildgehege, zum Basteln mit den Kindern und zu Gesellschaftsspielen. Nach einem ausgiebigen Schlummertrunk klappte es auch mit der Nachtruhe.

Unsanft geweckt wurden wir am Sonntag Morgen – es goss wie aus Kübeln. So fiel kurzerhand die vorgesehene Wanderung zum Rutschenfelsen buchstäblich ins Wasser und nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit vielen Eindrücken nach Hause. Unser Dank gilt Familie Hietzker für die perfekte Vorbereitung und alle Teilnehmer freuen sich schon auf das nächstjährige Wanderwochenende im Nägele-Haus.

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