Hauslager 2013

Gruppenbild2_HL2013Das Ferienhaus Eggersberg bei Stallwang war in diesem Jahr das Feriendomizil der Roigheimer Albvereinsjugend. Ein wunderschön eingerichtetes Haus mit herrlicher Aussicht auf den Bayerischen Wald und einem großen Garten empfing uns am Samstag Nachmittag. Unterwegs haben wir uns die Ruhmeshalle Walhalla in Donaustauf bei Regensburg angeschaut. Die Walhalla wurde auf Anregung des bayerischen König Ludwig I. als Ehrentempel erbaut. Im Innern befinden sich Marmorbüsten der „rühmlich ausgezeichneten Teutschen“. Die Walhalla befindet sich deutlich sichtbar auf dem 405 m hohen Bräuberg. Man hat von dort einen schönen Blick ins Donautal. Furth im Wald, bekannt durch Deutschlands ältestem Volksschauspiel, dem „Further Drachenstich“ liegt nahe der tschechischen Grenze. 2009 entstand als Hochwasserspeicher der Drachensee. Hier haben wir auf der Suche nach einem Geocache eine kleine Wanderung um den See unternommen. Erste Station war das begehbare Kunstwerk „Mythos Drache“, dargestellt ist ein stilisierter Drachenkopf. Nach dem Aufstieg über 37 Stufen wird man mit einer wunderbaren Aussicht über den See belohnt. Ein Höhepunkt des Sees ist die Seequerung mit ihrer schwimmenden Brücke, über die man in den Sommermonaten „über’s Wasser gehen“ kann. Anschließend hatten wir Mut zur Wildnis im Wildgarten mit seiner Unterwasserbeobachtungs-Station. Hier kann man die Fische im Teich unter Wasser anschauen. Viele interessante, zum Teil auch bizarre Figuren und Hütten säumten den Weg durch den Garten. In der Drachenhöhle schlummert „Tradinno“, der weltgrößten Schreitroboter. 2,3 Millionen Euro wurden in den 11 Tonnen schweren mechanischen Drachen investiert. Mit seiner Länge von 15,5m und seiner Höhe von 4,5m wurde er ins Guinness – Buch der Rekorde aufgenommen. Der Drache kann maximal 1,8 km/h schnell gehen, kann 5m Feuer und Rauch spucken, brüllen und die Flügel bis 12m Spannweite spreizen. Seit 2010 ist er beim Further Drachenstich im Einsatz. Wir hatten das Glück ihn in Bewegung zu bestaunen, da er gerade für einen Auftritt getestet wurde. Die Hauptattraktion am Dienstag war der „Freischütz“, gemeint ist hier allerdings nicht die Oper von Carl Maria von Weber sondern die 483m lange Katapult-Achterbahn Modell X-Car Launch Coaster im Bayern-Park. Als Ouvertüre wird man mittels Linearmotor auf 24m Höhe katapultiert. Mit einem Looping, Top-Hat, zwei Heartline-Rolls und einer Inclined Loop ist das eher Rock ‘n Roll. Aber auch sonst hatte der Park einiges zu bieten und der Tag ging viel zu schnell vorbei. Die Sommerrodelbahnen von St. Englmar waren am Mittwoch erstes Ziel. Zur Auswahl stand ein Bob oder ein Coaster auf einer Strecke von jeweils ca. 1000m ging es den Berg hinunter. Mit knapp 40km/h wurden die Schnellsten geblitzt. Anschließend schauten wir uns die Bäume von oben an. Auf dem Wald Wipfel Weg befindet man sich an der höchsten Stelle 30m über dem Boden und kann nicht nur die Baumkronen aus nächster Nähe anschauen, sonder auch die herrliche Sicht über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes und das Donautal genießen. Weiterhin lädt der Naturerlebnispfad ein, die Geheimnisse der Natur zu entdecken. Bevor man dann viele optische Phänomene bestaunen kann, verleitet eine Kletterwand zum kraxeln. BullCart heißt der neue Sommerspaß. Mit unmotorisierten Dreirädern gibt es den ultimativen Downhillspass, mit einem breiten Grinsen im Gesicht kamen unsere Jungs durchgeschüttelt wieder unten an um gleich nochmal mit dem Lift wieder hochgezogen zu werden aber dann ging auch dieser Ausflugstag nach St. Englmar und Maibrunn zu Ende, und wir konnten zum Glück verhindern, dass mit Selinas Dreirad auf der Wiese hinterm Ferienhaus eine weitere BullCart-Strecke eröffnet wurde. Wir haben den größten Schreitroboter gesehen, die längste Praline der Welt gegessen und am Freitag das größte Tipi von Europa betreten. Der Durchmesser beträgt 19,47m und die die Höhe 17,41. Aufgebaut ist Big Tipi in Pullman City, einer Westernstadt bei Eging am See. Auf der Main Street spielt sich das Meiste ab. Während unserem Aufenthalt sorgte ein Zauberer für Stimmung. Im Saloon hat sich Mad Dog Uwe mit Feuerwasser auf eine gelungene Hauslagerwoche zugeprostet. Viel Spaß hatte die Kleinste beim Pony-Reiten. Zurück aus der Vergangenheit zog es uns dann nach Deggendorf ins Elypso, ein Schwimmbad mit Schanzenrutsche, die auch schon von Galileo getestet wurde. Wie gut tat die Abkühlung und hungrig kamen wir wieder im Ferienhaus an und freuten uns auf das traditionelle Pizzaessen am letzten Abend. Viel zu schnell war diese Woche vorbei. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei der Firma Schepperle für die Brezel- und Brot-Spende bedanken, bei der Firma Böckling für die Teller, die wir für unser Souvenir bemalt haben, bei Udo der uns seinen Anhänger für den Gepäcktransport ausgeliehen hat, bei Elke Leibl die uns so nett empfangen hat und uns ihr geniales Ferienhaus für diese Woche so toll hergerichtet hat, bei den Eltern, die uns das Vertrauen entgegengebracht haben und uns ihre Jungs anvertraut haben und natürlich ganz besonders bei den Teilnehmern selbst, ohne diese prima Gruppe wäre es kein so fantastisches Hauslager geworden. Sehr gefreut haben wir uns über das Dankeschön unserer “Jungs” und ihren Eltern. Hierfür nochmals recht herzlichen Dank! Für uns war es eine tolle Woche, wir haben viel erlebt, konnten uns erholen und haben das schöne Wetter im Bayerischen Wald genießen können.

Noch mehr Bilder gibt es in unserer Bildergalerie.

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