Hauslager der Roigheimer Albvereinsjugend im Lauterdörfle

03_GruppenfotoDie Jugendgruppe des Roigheimer Albvereins veranstaltete auch in diesem Jahr vom 28.7. – 4.8. ein Hauslager. Ziel war noch einmal das Lauterdörfle bei Hayingen. Mit etwas Verspätung ging es los, erster Halt war in Waldenbuch, bekannt durch ein vor 100 Jahren gegründetes schwäbisches Familienunternehmen. Was mit Alfred und Clara Ritter im Jahr 1912 begann entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem international erfolgreichem Unternehmen. Inzwischen werden die quadratischen Schokoladentafeln in rund 90 Ländern verkauft. Wir durften die neu gestaltete Ausstellung bewundern. In der Schokoausstellung erfährt man viel über die Geschichte des Unternehmens und es wird die Schokoladenherstellung vom Kakaobaum bis zur fertig eingepackten Tafel erklärt. Ein besonderer Anziehungspunkt ist das Modell mit dem Schokotruck, der die kleinen Tafeln an die geduldig wartenden Kinder ausliefert.

Danach ging es weiter ins Lauterdörfle. Das Lauterdörfle ist eine autofreie Ferienparkanlage mit über 100 gemütlichen Holzhäusern und liegt mitten im Biospärengebiet Schwäbische Alb. Für eine kurzweilige Zeit sorgen die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten wie etwa die Spielplätze, die Tischtennishalle mit Tischkicker, Freilandschach und sogar eine Minigolfanlage lädt zum Spielen ein.

Der Sonntag hat leider verregnet begonnen. Ausschlafen war angesagt. Und so wurde das Frühstück auch eher zum Brunch. Danach ging es mit dem GPS Gerät auf die Jagd nach dem Drachengold. Die Suche begann an der Burgruine Maisenburg. Leider haben wir unterwegs dann die Spur des Drachens verloren und konnten das Drachengold leider nicht mit nach Hause bringen. Gefunden haben wir die Gerber Höhle und wurden mit interessanten Höhlen und einem herrlichen Ausblick ins Tal entschädigt. Nach dieser anstrengenden Klettertour kehrten wir dann hungrig ins Lager zurück.

Ein Ausflug zum ehemaligen Truppenübungsplatz in Münsingen stand am Montag auf dem Programm. 2005 endete die militärische Nutzung, nun ist er ein wesentlicher Teil des Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Wir sind zur Aussichtsplattform “Gänsewag” marschiert. Von hier hat man eine herrliche Aussicht. Dabei war auch das GPS-Gerät das uns zu einem Geocache führte. Am späten Nachmittag besuchten wir die Wimsener Höhle. Eigentlich ist es die Friedrichshöhle und ist die einzigste Höhle Deutschlands die mit einem Boot befahrbar ist. Ganze 70m kann man mit dem Boot ins innere des Berges fahren. Teilweise war die Decke sehr niedrig und man musste sich ducken um nicht als Gratis-Andenken die “Wimsener Beule” mitzunehmen.

Am Dienstag haben wir einen tollen Tag im Legoland in Günzburg verbracht. Beeindruckend ist das Miniland. Aus über 25 Millionen Steinen wurde hier eine Miniaturlandschaft aufgebaut. Das größte Bauwerk ist die Allianz Arena gebaut aus über einer Million Legosteinen wiegt sie über 1,5 Tonnen. Aber auch die Achterbahnen und andere Fahrgeschäfte standen bei uns hoch im Kurs. Super war auch die Show des Ballonkünstlers Tobi van Deisner. Auf der Rückfahrt war dann in den Autos ganz still und so mancher träumte noch von den kleinen Steinen.

Zur Bobbahn nach Donnstetten ging es am Mittwoch. Mit voller Geschwindigkeit flitzten wir in den Bobs ins Tal. In unserem Dörfle beschäftigte uns das Hauslager-Quiz. Andenken gebastelt haben wir auch – „Faulies” aus Ton, die müssen jetzt noch gebrannt werden, dann dürfen sie auf einer kleinen Hängematte relaxen. Gebrannt hat auch das Feuer, damit wir Würstchen und Stockbrot grillen konnten. Irgendwie hat unser Feuer zum Schluss so geraucht, dass wir zur “guten Nacht” dann noch eine Rauchzeichen-SMS verschicken konnten.

In Pfullingen im Seepark haben wir den Donnerstag verbracht. Das Abenteuer begann auf Deutschlands verrücktester Minigolfanlage. 18 Golfbahnen verteilt auf 6400 m² mit vielen technischen Gimmicks wie Aufzug, Seilbahn, Wasserspiele und Sound sorgen für Abwechslung. Seit 22. Juli ist nebenan auch Deutschlands verrückteste Fußball-Golfanlage eröffnet worden. Auch wir haben die Bälle eingelocht – ohne Schläger – natürlich mit dem Fuß. Das war leider so anstrengend, dass die fotografische Dokumentation zu kurz kam. Spaß hat es auf alle Fälle gemacht, auch wenn so manche Stelle am Körper knallrot wurde. Am nächsten Tag durften wir daher im „Badkap“ relaxen. Im Internet war von einer Peitschenrutsche zu lesen. Was ist denn das fragten wir uns und fuhren mit hohen Erwartungen nach Albstadt. Wir wissen es jetzt. Unser Wikipedia-Eintrag für Peitschenrutsche würde so lauten: Eine Peitschenrutsche ist eine kurze, langweilige Rutsche, die wenig Spaß bringt dafür aber weh tut. Aber es gab zum Glück ja noch mehr zu erleben: Black-Hole Rutsche, Wildwasser, Wellenbad, Dampfbad, Relaxbecken, Sprungbrett, eiskalter Gully (ein Loch im Boden mit eiskaltem Wasser) und einem tollen Animationsprogramm mit Tauziehen im Wasser, Schwammschlacht und anderen tollen Spielen.

Wie schon lange Tradition gab es auch in diesem Jahr am letzten Abend der Freizeit Pizza. Am Samstag hieß es dann früher Aufstehen, alles einpacken und dann ging es auch schon wieder ab nach Hause. An dieser Stelle möchten wir uns bei der Firma Meyer Menü, der Metzgerei Matter und der Bäckerei Schepperle für die Spenden bedanken, bei unseren Fahrern, die uns überall hingebracht und abgeholt haben und natürlich bei den Teilnehmern die maßgeblich zu dieser tollen Woche beigetragen haben. Für die Eltern haben wir während unserer Zeit im Hauslager täglich unsere Erlebnisse und Fotos gebloggt. Hier kann unser Hauslagertagebuch auch weiterhin angeklickt werden.
(js)

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