Wanderwochenende in Balingen/Schwäbische Alb

Am Freitag, 11.9.2015 machten sich 26 wanderfreudige Personen aus Roigheim, Auerbach, Schlierstadt, Ruchsen, Sennfeld, Weilheim/Teck und Stuttgart Weilimdorf im Alter zwischen 12 und 75 Jahren auf den Weg zur Schwäbischen Alb, genauer gesagt ins Wanderheim „Haus der Volkskunst“ in BalingenDürrwangen. Kurz vor dem Mittagessen kamen wir an und bezogen unsere Zimmer. Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit selbst gemachten Maultaschen mit Kartoffel- und grünem Salat wurde das Programm für den Nachmittag besprochen. Unsere erste Wanderung führte uns durch Albhochflächen aus Wiesen und Baumgruppen vom Lochenpass zum Lochenhörnle (956 m). Auf dem Rückweg kamen uns andere Wanderer entgegen, die fragten, ob wir einen Fotoapparat vermissten. Sie hätten auf der Bank einen gefunden und nachgesehen, was bereits fotografiert worden war. Da viele von uns das grüne Albvereins-T-Shirt angezogen hatten, konnten sie uns als die grünen „Männchen“ auf dem Foto identifizieren. Und wer hatte den Fotoapparat liegen lassen?? Aus datenschutzrechtlichen Gründen nennen wir nicht den vollen Namen, aber Wolfgang K. freute sich über seinen Fotoapparat. Er musste während des gesamten Wochenendes des Öfteren auf die Frage antworten: „Hast du deinen Foto?“ Wieder zurück im Wanderheim bekamen wir eine Führung durch das Wanderheim, das in zwei historischen und originalgetreuen Häusern aus dem 17. Jahrhundert untergebracht ist. Neben dem schwäbischen Kulturarchiv gibt es auch einen „Danzsaal“, in dem die Volkstanzgruppe Frommern ihre Tänze einstudiert. Eine kleine Kostprobe der Tanzkünste bekamen wir am Freitagabend zu sehen. Mit viel Schwung und Elan wirbelten die Tänzer durch den Saal. Nach dem Abendessen („Alb-Leisa“ = Biolinsen von der Alb mit Spätzle und grünem Salat) ließen wir den Abend mit dem „Verdauungslied“, Spielen und Gesprächen ausklingen. Die Letzten „wanderten“ gegen 1.30 Uhr ins Bett. Gut ausgeschlafen trafen wir uns am Samstagmorgen um 8.30 Uhr zum Frühstück. Anschließend fuhren wir gemeinsam nach Burgfelden. Dort teilten wir uns in zwei Gruppen auf. 1. Gruppe: 16 Wanderer liefen von Burgfelden zum Aussichtspunkt „Böllat“ (922 m) und gleich darauf steil nach unten zu den drei Mammutbäumen. Leider mussten wir anschließend die gleiche Steigung wieder nach oben zur Ruine „Schalksburg“, wo wir unser Rucksackvesper verzehrten. Gut gestärkt marschierten wir über abwechslungsreiches Gefälle die (enorme und 2.) Steigung hoch zum Felsenmeer. Beim Abstieg kletterten wir zwischen Steinen und Felsen auf schmalen Pfaden nach unten. Der dritte und wiederum sehr steile Anstieg führte uns zur Hochfläche vom Heersberg (964 m). Weiter ging es auf der Albhochfläche mit Schafweiden, Wacholderheiden und knorrigen Kiefern. Über Wiesenwege ging es an schönen Aussichtspunkten vorbei zum Café, in dem wir uns bei Getränken, Kuchen und Eis stärkten. Wegstrecke ca. 14 km. 2. Gruppe: 10 Wanderer machten sich ebenfalls auf den Weg von Burgfelden zum Aussichtspunkt „Böllat“. Auf bequemen Wegen ging es auf der Albhochfläche entlang zum Aussichtspunkt „Heersberg“. Zahlreiche Bänke luden zu Panoramablicken ins Albvorland ein. Nach ca. 7 km ging es ebenfalls zur Stärkung ins Café. Müde und erfüllt von einem anstrengenden, aber sehr schönen Tag trafen wir uns zum Abendessen bei Spießbraten mit Spätzle und Kartoffel- und grünem Salat im Wanderheim. Auch heute klang der Abend mit Spielen, Gesprächen und zusätzlich mit einem 5-Liter-Fässchen Bier aus, das schließlich geleert werden musste. An diesem Tag benötigte auch ein Wanderer den ADAC, da aus unerklärlichen Gründen der Autoschlüssel im Auto lag und das Auto verschlossen war. Dank den gelben Engeln konnte auch dieser Wanderer später zu den Kurzwanderern aufschließen. Ob das Absicht war, um nicht mitzuwandern, oder ein Versehen werden wir wohl nie erfahren…… Nach dem Frühstück am Sonntagmorgen räumten wir unsere Zimmer, um zu unserer letzten Wanderung aufzubrechen. Von Albstadt-Pfeffingen wanderten wir durch zwei Naturschutzgebiete zur Aussicht „Steinhofen“ und wieder zurück. Gehstrecke ca. 6 km. Zum Abschluss unseres Wanderwochenendes ging es zum Mittagessen nach Burgfelden. Wir haben ein wunderschönes Wochenende mit schönen Touren bei herrlichem Wetter verbracht. Dies verdanken wir Wolfgang Kalb und Hannelore Strobel, die alles hervorragend vorbereitet und organisiert haben. Dafür möchten wir uns recht herzlich bedanken. Wir freuen uns schon auf das Wanderwochenende im nächsten Jahr, das uns am letzten Ferienwochenende (9.-11.9.2016) in den Spessart führt.

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