Zauberhafte Toskana – Roigheimer Albverein auf Kulturreise in Italien

Natur und Kultur, Landschaften und Baudenkmäler, Küche und Keller, das in reichen Massen zu genießen, darauf verstehen sich die Roigheimer Albvereinler und reisten zum dritten Mal in die wohl schönste und geschichtsträchtigste Provinz Italiens, die Toskana. Und tatsächlich hat kein zweites Land in Italien das kulturelle Leben so angeregt, ihm soviel Antrieb und Auftrieb gegeben wie die Toskana. Manchmal genügen wenige Kilometer und das Panorama ändert sich grundlegend, weil die Landschaft in keinem anderen europäischen Land derartig vielseitig ist wie in Italien. Landschaftliche Höhepunkte bereits auf der Anreise: Vierwaldstätter See, Axenstrasse, Lago Maggiore und Comer See eröffneten einen eindrucksvollen Blick in die Schweizer und italienische Alpenwelt. Die Stadt Parma in der Emilia Romagna hat außer dem bekannten Schinken prächtige Bauten zu bieten: den Palazzo Ducale, das aus Holz gefertigte Teatro Farnese und die Taufkapelle des Doms. Durch die Poebene und den Apenninen ging es weiter an die Versiliaküste nach Lido di Camaiore. In zauberhafte Lage an einem der schönsten Strände Italiens liegt dieser kleine, aber moderne Badeort. Eine Elba-Rundreise ist beeindruckend. Von einer Kurve zur anderen wechseln sich die unterschiedlichsten Landschaftsbilder ab. Im gesamten Mittelmeer existiert keine andere Insel, auf der man gleichzeitig Berge aus Granit vorfindet, die eine Höhe von 1000m überschreiten und nicht zu weit entfernt eine der interessantesten mineralogischen Zonen Europas antrifft. So ist man fasziniert von den unerwarteten Panoramaausblicken, den an den Berg gedrängten Dörfchen, der fast rauen Landschaft und dem smaragdgrünen Meer. Einer der bekanntesten und beliebtesten Winkel Italiens ist die Küste zwischen Levanto und Portovenere: die Cinque Terre. Hier sind in einer absolut feindseligen Landschaft aus Felsen und Meer von Menschenhand fünf Ortschaften geschaffen worden, deren Bewohner vom Fischfang und Weinbau lebten. Die Weinberge des berühmten Sciacchetra wurden auf dem Fels aufgesetzten Terrassen angelegt, die fast ins Meer zu stürzen scheinen und deren Grün mit dem intensiven Blau des Thyrrenischen Meeres verschmilzt. Von Land aus sieht der Abschnitt entlang der Via dell’Amore herrlich aus, atemberaubend ist der Blick vom Boot aus. Mit dieser Toskanareise machten wir uns ein mannigfaches Bild von einer Landschaft, die aufgrund seiner Geschichte, Kunstwerke und seiner herrlichen Landschaft zu den schönsten Italiens zählt. Die Heimat des Rübezahls – das Riesengebirge wurde für die Kulturreise im kommenden Jahr ausgewählt. Die Schönheit der Natur, die traditionsreiche Glaskunst, die reizvolle Architektur der Bergbauten und vieles mehr gibt es hier zu entdecken.

Text: Gisbert Schenk

Natürlich gibt es in unserem Fotoalbum viele Bilder.

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